Radiale Stoßwellentherapie

Im Gesundheitszentrum Bovenden bieten wir die radiale Stoßwellentherapie als moderne, nicht-invasive Behandlungsmethode zur Linderung von Schmerzen und zur Unterstützung natürlicher Heilungsprozesse an. Durch gezielte mechanische Impulse können chronische Beschwerden, Sehnenreizungen und muskuläre Verspannungen effektiv behandelt werden. Die Therapie eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, die eine gezielte und wirkungsvolle Ergänzung zu physiotherapeutischen Maßnahmen suchen.

Radiale Stoßwellentherapie an der Ferse

Was ist Radiale Stoßwellentherapie?

Die Stoßwellentherapie ist ein nichtinvasives Verfahren, das mechanische Druckwellen nutzt, um biologische Prozesse im Gewebe anzuregen. Sie wird in der konservativen Orthopädie, Physiotherapie und Sportmedizin zur Behandlung verschiedener muskuloskelettaler Beschwerden eingesetzt. Die Druckwellen können Schmerzen lindern, die Funktion belasteter Strukturen verbessern und regenerative Prozesse unterstützen.

Arten der Stoßwellentherapie

Es werden zwei Hauptformen unterschieden:

  • Radiale Stoßwellentherapie (rESWT) Die Druckwellen werden im Handstück durch ein beschleunigtes Projektil erzeugt und über einen Applikatorkopf auf die Körperoberfläche übertragen. Sie breiten sich radial, also fächerförmig, im Gewebe aus. Die Energie nimmt mit zunehmender Entfernung vom Einkoppelpunkt ab. Diese Form eignet sich besonders für oberflächennahe Strukturen und größere Behandlungsareale. (Diese Therapieform bieten wir im Gesundheitszentrum Bovenden mit der Radialen Stoßwelle von Zimmer an)

  • Fokussierte Stoßwellentherapie (fESWT) Die Druckwellen werden punktgenau erzeugt und gezielt in die Tiefe des Gewebes geleitet. Dadurch ist eine präzise Behandlung tieferliegender Strukturen möglich. Die Eindringtiefe und Energie können sehr genau gesteuert werden. (Darf nur von ärztlichem Personal durchgeführt wedern)

Beide Verfahren sind wissenschaftlich etabliert und werden weltweit eingesetzt. Die Wahl der Methode richtet sich nach der Art, Lokalisation und Tiefe der zu behandelnden Struktur.

Wirkmechanismus im Gewebe

 Die mechanischen Druckwellen erzeugen einen kontrollierten Reiz („mechanischer Stress“), der verschiedene biologische Reaktionen auslöst:

  • Verbesserung des lokalen Zellstoffwechsels

  • Förderung der Durchblutung

  • Aktivierung körpereigener Regenerationsprozesse

  • Funktionsverbesserung von Sehnen-, Muskel- und Faszienstrukturen

  • Reduktion schmerzvermittelnder Prozesse

Diese Effekte können sowohl akute als auch chronische Beschwerden positiv beeinflussen.

Radiale Stoßwellentherapie am Arm
Radiale Stoßwellentherapie Fuß

Ziele der Radialen Stoßwellentherapie

  • Schmerzreduktion
  • Beseitigung von Schmerzursachen

  • Anregung des Zellstoffwechsels

  • Funktionsverbesserung von Gewebestrukturen

  • Aktivierung von Regenerationsprozessen

Anwendungsgebiete

Die Stoßwellentherapie wird bei einer Vielzahl orthopädischer und funktioneller Beschwerden eingesetzt, unter anderem bei:

  • Insertionstendopathien

  • Sehnenaffektionen

  • chronischen Reizzuständen

  • hypertonen Muskelsystemen

  • myofaszialen Syndromen

  • unterstützender Behandlung von Hämatomen

Dauer und Kosten

Eine Behandlung dauert etwa 10 Minuten und kostet 30,00 €.

Folgetermine können nach Bedarf und in Absprache mit den behandelnen Therapeut:innen vereinbart werden.

FAQ – Häufige Fragen zur Radialen Stoßwellentherapie

Was ist die radiale Stoßwellentherapie?

Die radiale Stoßwellentherapie ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem mechanische Druckwellen in das Gewebe geleitet werden, um Schmerzen zu lindern, die Durchblutung zu fördern und Heilungsprozesse zu unterstützen.

Sie wird häufig bei Sehnenreizungen, Fersensporn, Achillessehnenbeschwerden, Schulterproblemen, Kniebeschwerden und muskulären Triggerpunkten angewendet.

Nach einer kurzen Befundaufnahme wird das betroffene Areal lokalisiert und mit individuell angepasster Intensität behandelt. Eine Sitzung dauert ca. 10 Minuten.

Während der Anwendung kann ein deutlicher Druck- oder Schmerzreiz auftreten, der jedoch gut steuerbar ist. Die Intensität wird immer an die individuelle Belastbarkeit angepasst.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Private Versicherungen oder Zusatzversicherungen können je nach Tarif eine anteilige Erstattung anbieten.